Göttingen Minipig


Geschichte und Eigenschaften:
Das Göttinger Minipig wurde in den sechziger Jahren mit Forschenden in Mineapolis, Berlin, München und federführend in der Haustiergenetik der Georg-August Universität Göttingen gezüchtet. Als eine der kleinsten bekannten Hausschweinerasse der Welt mit einer sehr hohen anatomischen, physiologischen und metabolischen Ähnlichkeit zum Menschen eignet es sich hervorragend für vielfältige Forschungsfragen. Das Modell ist durch zahlreiche Projekte sehr gut beschrieben, Wirkungsweisen sind dokumentiert und wissenschaftlich anerkannt. Das gegenüber Hausschweinen früher beendete Wachstum und ihre Kompaktheit – ausgewachsene Minipigs wiegen 45-55 KG – zeichnen es besonders aus.

Sie sind auch als Sucheber oder in Tierparks anzutreffen. Das Göttingen Minipig geht auf drei Ursprungsrassen zurück:
• Minnesota Minipig
• Vietnamesische Hängebauchschwein
• Deutsche Landrasse

Seit dieser Zeit wurden alle Verwandtschaftsdaten und Leistungsmerkmale der geborenen Göttinger Minischweine dokumentiert, archiviert und mit 50.000er SNP-Chips typisiert. Die weltweite Population besteht aus etwa 1200 Zuchttieren verteilt auf fünf Länder (Deutschland, Dänemark, USA, Japan und Süd-Korea).

Vermarktung:
Für den Verkauf der Minipigs besteht eine Kooperation mit der Firma Ellegard, die den Verkauf weltweit organisiert. Im Raum Niedersachsen besteht die Möglichkeit auch selbst gezüchtete Tiere vom Versuchsgut zu erwerben.